7/07/2011

Weekly Basslines: #33: Intoxication, Serenity & Different Places (Gentleman)

Zur Zeit stecke ich tief in den Vorbereitungen zu meinem Reggae-Bass Workshop. D.h. ich lese Bücher über Reggae, höre fast nur noch Reggae-Musik, transkribiere sehr viele Reggae-Tunes, analysiere die Songs und recherchiere im Internet. Ich bin von Sternzeichen her Stier und - obwohl ich der Astrologie meistens eher misstrauisch gegenüber stehe - habe ich einen Wesenszug der Stiere in voller Bandbreite bei mir feststellen können. Ich habe mal gelesen, dass Stiere dazu neigen extreme Sammler zu sein. Nun ich habe mittlerweile ungefähr 20GB Material über Reggae auf meiner Festplatte angesammelt (Noten, Songs, Workshops, Artikel etc.). Das ist entweder auf die astrologisch determinierte Sammelwut zurückzuführen oder besagt wie vielschichtig das Thema Reggae ist. Ich glaube beides stimmt. Jedenfalls muss ich nun das Material sichten und daraus einen vierstündigen Workshop destillieren. Es ist klar, dass dabei höchstens 10% des gesammelten Materials zum Einsatz kommen können. Vieles fällt der "Schere" zum Opfer, was in keinster Weise bedeutet, dass das nicht verwendete Material weniger interessant oder wertvoll ist. Daher möchte ich euch heute drei Songs von einem deutschen Reggae-Künstler vorstellen, der im Workshop nur am Rande Erwähnung findet und zwar "Gentleman" oder Tilmann Otto - wie er mit bürgerlichem Namen heißt.
Wikipedia schreibt zu Gentleman:
Gentlemans Karriere begann mit der Zusammenarbeit mit Freundeskreis, aus der das Lied Tabula Rasa hervorging. Er gilt als der einzige deutschsprachige Reggaemusiker, der in Jamaika anerkannt wird, was für ihn eine große Ehre darstellt.
Die drei von mir ausgewählten Tunes werden mit den drei wichtigsten Reggae-Drum-Grooves gespielt, nämlich dem "One Drop", dem "Rocker" und dem "Stepper". Diese Grooves werden natürlich in meinem Workshop erklärt. Das hier zu tun würde eindeutig den Rahmen dieses Post sprengen.
Der erste Tune "Intoxication" im "One-Drop-Groove":



"Serenity" im "Rocker"- oder "Two-Drop-Groove":








Und schließlich "Different Places" im "Stepper"- oder "Four-Drop"-Groove:




Weitere Reggae-Basslines: Bob Marley - I shot the sheriff